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Software as a Service – SaaS

 

Software as a Service Mittlerweile gibt es im Bereich der ERP-Systemsoftware mehrere, scheinbar kostengünstigere Alternative zu den standardmäßigen ERP-Systemen von namhaften ERP-Anbietern. Zu den bekanntesten zählt die sogenannte Open-Source-ERP, welche dem Unternehmen quelloffene ERP-Softwarebausteine zur Verfügung stellt. Doch neben Open-Source-ERP gibt es noch ein weiteres Geschäftsmodell. Das sogenannte „Software as a Service“ (SaaS) bietet den Unternehmen die Möglichkeit bestimmte Software zu mieten, sie müssen sich das Produkt weder kaufen noch liefern lassen, sondern beziehen es bequem über das Internet. Doch ebenso wie bei Open-Source-ERP ist SaaS, alleine aufgrund der Kostenfrage, nicht immer die bessere Alternative. Und so gilt es auch in diesem Bereich die Produkte zu vergleichen.

 

Ein Vergleich über einen längeren Zeitraum ist zu empfehlen

Den anfänglich wegfallenden Kosten für den Erwerb des Produktes selbst, diverser Lizenzen und technischen Supports, müssen die Mietkosten und auch die Ausgaben für einen regelmäßigen Service gegenübergestellt werden. Ein Zeitraum von mindestens drei Jahren ist hier angebracht. Dafür hat der Kunde den Vorteil, die Kosten einer solchen Investition in Form von Mietgebühren ab zu bezahlen. An Equipment ist lediglich ein PC und ein Internetzugang nötig. Weiters hat der Kunde bzw. das Unternehmen ständig Zugriff auf die neuesten Versionen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Kunde nur die Software installieren muss, die er auch wirklich benötigt. Der Anbieter übernimmt alle anderen wichtigen EDV-Vorgänge, da ihm sämtliche Daten übermittelt werden.

Nachteile von SaaS

Doch bei der genaueren Betrachtung vom Konzept „Software as as Service“ ergeben sich auch Nachteile. Der erste Punkt der berücksichtigt werden sollte, ist der, dass die Daten nicht mehr beim Kunden liegen, sondern beim Anbieter gespeichert werden. Dies rückt den Aspekt des Vertrauens in den Vordergrund. Eine ordentliche Vertrauensbasis zwischen Anbieter und Kunden muss also vorhanden sein, da auch sensible Daten beim Anbieter gespeichert werden. Hier erkennt man auch gleich das nächste Problem: der Datenschutz. Entscheidet man sich für eine „Software as a Service“-Lösung ist der Kunde verpflichtet, die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen durch den Anbieter regelmäßig zu kontrollieren. Die Sorgfaltspflicht bleibt somit bestehen. Ein weiterer, in der heutigen Zeit nicht mehr allzu großer, Nachteil ist der, dass man so gut wie immer über eine funktionierende Internetverbindung verfügen, also quasi ständig „online“ sein muss, da man sonst nur schwer bis gar keinen Zugriff auf Daten hat. Ein sorgfältiger Vergleich zwischen der kostenpflichtigen Softwarevariante und der Internetvariante auf Mietkosten-Basis lohnt sich dennoch, da SaaS für Unternehmen durchaus eine akzeptable Alternative sein kann.

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